Ich gehe daran kaputt.
Wenn es so weiter geht, kann ich für nicht´s garantieren.
Bald kann ich nicht mehr. Irgendwann bin ich an den Punkt angekommen, an dem ich aufgebe.
Das hier, was ich jetzt schreibe, kommt zum ersten Mal in meinem Blog vor:
Also, ich weiß, es hört sich total bescheuert an, aber es ist wirklich ernst gemeint.
Ich habe schon richtig oft an Selbstmord gedacht.
Ich weiß, für euch hört sich das vielleicht etwas übertrieben an, weil ich in euren Augen, vielleicht, noch nicht so viel schlimmes durchgemacht habe. Ich weiß ja selber, das mein Leid, in Vergleich zu das von anderen, noch lange nicht so viel ist. Aber ich halte es nicht mehr aus.
Ich habe schon soooo oft darüber nachgedacht. Wie und wo ich es mache und so ein Zeug.
Ich weiß das ich meinen Eltern dadurch sehr große Schmerzen zufüge, wenn ich es mache.
Aber wenn ich es nicht tue, dann füge ich mir nur noch mehr Schmerzen zu.
Nicht äußere Schmerzen, sondern innere.
Ich ritze mich nicht. Und ich werde damit auch nicht anfangen. Das steht fest.
Aber irgendwann bin ich an den Punkt angekommen, an dem es sich nicht mehr Lohnt, zu leben.
Ich will mich nicht umbringen. Aber was soll ich machen, wenn es keine Grund mehr gibt?
Ich habe mein Leben schon geplant. Aber... ach ich weiß nicht. Ich wiederhole mich eh nur.
Aber es steht fest, so wie ich jetzt lebe, kann es nicht weiter gehen.
Ich muss hier weg. Von den Menschen, meiner Familie, meinem Dorf.
Ihr fragt euch jetzt bestimmt warum, ich kann es euch sagen.
Ich bin in einen winzigen Dorf aufgewachsen. Nicht in der nähe von Freunden. Ich habe nie viel mit anderen Kindern gemacht. Nicht weil ich es nicht wollte. Sondern weil es nicht ging.
Meine Vater konnte mich nie bringen, weil er immer gearbeitet hat. Und meine Mutter hat keinen Führerschein. Ich kann nicht so gut mit Menschen umgehen, weil ich sie nicht so gewöhnt bin.
Hört sich schräg an, ich weiß, aber so ist es.
Weil ich in diesen winzigen Dorf aufgewachsen bin, träume ich schon länger davon, nach London zu ziehen. In eine Großstadt. Wo viele andere Menschen sind. Ich glaube das habe ich hier schon einmal erwähnt.
Oft weint man nicht, weil man traurig ist, sondern weil man so lange stark war!!!
Schon mein ganzes Leben lang, bin ich die Ausgestoßene. Die Außenseiterin.
Ich habe mir das nicht ausgesucht. Daran sind die anderen schuld.
Ich wurde mein ganzes Leben lang vernachlässigt. Immer war etwas anderes wichtiger, als ich.
Und das ist es, was mich kaputt macht. Niemand interessiert sich für mich. Ich bin es echt Leid, die zu sein, die keinen etwas bedeutet. Alle meine Freund, haben mich im Stich gelassen. Es passiert mir immer wider. Immer bin ich die, die hinterher alleine ist. Ich weiß ja nicht einmal, ob ich überhaupt, je welche hatte. Für mich gehörten sie zu meinen Freunden, aber ich weiß nicht, ob ich für die auch eine Freundin war.
Und jeden Tag vor dem Einschlafen belügen wir uns, in der Hoffnung das am nächsten Tag alles besser wird.
Aber erst mal dazu, was mir gestern passiert ist. Ich bin gestern wieder so deprimiert gewesen. Deswegen bin ich in mein Zimmer gegangen. Habe mich in mein Bett gelegt und habe mich erst mal ausgeweint. Danach lag ich einfach nur da. Ich hatte keine Lust aufzustehen und meiner Familie vor zu heucheln das ich glücklich bin. Denn genau das bin ich nicht. Ich bin Todunglücklich.
Ich bin wohl ab zu zu mal eingedöst. Jedenfalls wo ich wieder richtig da war, war es schon abends.
Ich habe wirklich fast vier Stunden da gelegen und nichts gemacht.
Danach habe ich mich etwas beteübt gefühlt.
So etwas ist mir noch nie passiert.
Okay, für heute habe ich erst mal genug geschrieben.